BILANZ

Das Kärntner Landesmusikschulwerk hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Einerseits sprechen die stark steigenden Schülerzahlen für großes Interesse der Bevölkerung an qualifiziertem Unterricht, andererseits hat sich auch die Qualität des Musikschulunterrichtes stetig verbessert.

Neben den unterschiedlichsten Hauptfächern bereichert an vielen Musikschulstandorten ein breites Angebot an ergänzenden Nebenfächern den instrumentalen und vokalen Hauptfachunterricht. Durch die Einführung eines sehr flexiblen Zeitmodells, welches sowohl auf den Einzel- als auch den Gruppenunterricht anwendbar ist, können Unterrichtsdauer und –form auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Schüler/innen abgestimmt werden.

Die enorme Steigerung der Schülerzahlen ist auch im österreichweiten Vergleich beeindruckend:

Schülerzahlen in den Schuljahren 1991/92 bis 2009/10
Schülerzahlen in den Schuljahren 1991/92 bis 2009/10
Zahlen der Lehrenden in den Schuljahren 2000/01 bis 2009/10
Anzahl der Lehrenden

Ein positiver Trend

In den letzten Jahren wurden viele neue Standorte eröffnet: Baldramsdorf, Frantschach, St. Georgen im Lavanttal, Metnitz oder Bad Kleinkirchheim sind nur einige der neuen Standorte.

Durch Musikmobil, die mobile Elementare Musikpädagogik, betreuen wir Kinder in 150 Kindergärten und Horten in ganz Kärnten.

Insgesamt nehmen Kärntner MusikschülerInnen an mehr als 1000 öffentlichen Auftritten pro Schuljahr teil. Unsere größten gemeinsamen Auftritte in den vergangenen Jahren waren die Gemeinschaftskonzerte des Kärntner Landesmusikschulwerks: Zum Beispiel waren das 2005 auf der Burgarena Finkenstein mit Stargast Sandra Pires, 2006 mit Mozarts Zauberflöte im Rahmen des Carinthischen Sommers, 2007 das Ensemble- und Orchesterkonzert auf der Burgruine Finkenstein und 2008 Bruno Bielinskys Die Biene Maja.

Weitere Schwerpunkte und Aktivitäten

  • Eigenes Orchester der Kärntner Musikschulen in den Jahren 2001/02 sowie 2002/03 und 2004/05 mit Probecamp in Cap Wörth und mehreren Auftritten in ganz Kärnten;
  • "Colour-Strings"–Unterrichtsmethode für Streichinstrumente;
  • Landeswettbewerb "prima la musica" seit 2001: erstmals Juroren aus anderen Bundesländern;
  • Neue Wege im Bereich der Lehrerfortbildung;
  • Installierung von Fachgruppen im Kärntner Landesmusikschulwerk mit Beginn des Sommersemesters 2004;
  • Neue Drucksorten mit einheitlichem Erscheinungsbild: Klassenkataloge, Schülerhefte, Notenblöcke und Plakate;
  • Erarbeitung einer neuen Verwaltungssoftware für das Kärntner Landesmusikschulwerk;
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Regelschulen;
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Kärntner Blasmusikverband, z.B. gemeinsame Prüfungen;
  • Erarbeitung eines neuen Musikschulstatuts, eingereicht beim Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst: Verleihung des Öffentlichkeitsrechts für das Kärntner Landesmusikschulwerk;
  • Jahresbericht im Kulturbericht des Landes Kärnten.